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Neue CD: Sandro Roy - Where i come from

sandro royDen Besuchern des "Django Reinhardt Memorial" Festivals in Augsburg ist Sandro Roy schon länger kein Unbekannter mehr, hat er doch bereits mit Leuten wie Martin Taylor oder Bireli Lagrene gespielt und schon in jungen Jahren bei vielen Jam-Sessions am Abend viele Gäste und Musiker mit seinem Spiel begeistert und fasziniert.

Nun hat Sandro Roy seine erste Solo-CD eingespielt und vorgestellt und man kann fast sagen: bereits diese ist ein kleines Meisterwerk!

sandroroj where i come fromMit 13 Titeln präsentiert der erst 20-jährige Sandro Roy eine bunte Mischung aus Eigenkompositionen (J.L. Swing), Jazz-Titeln von Miles Davis, Trad Jones oder Phillip Braham, klassischen Interpretationen wie "Zigeunerweisen" (von P. Sarasante), "Caprice Vienois" (F. Kreisler) oder "Banjo and Fiddle" von W. Kroll eine wunderbare Melange die seine gesamte musikalische Bandbreite zeigen.

Ob Jazz, Swing, Klassik, Samba/Bossa oder Modern - Sandro Roy beherrscht spielerisch die gesamte Klaviatur der Musikgeschichte und das mit höchter Präzision und Spielfreude. Man nimmt ihm einfach jeden Ton ab den er zu Gehör bringt und spürt sofort dass dort ein echter Musiker spielt der mit seinem gesamten Herzen Tiefe und Gefühl in seine Musik legt.

Unter Garantie wird diese CD nicht seine letzte sein, aber mit Sicherheit schon jetzt eine seiner Besten!

Hier nun noch einige Auszüge von Sandro´s website über ihn und die neue CD die man besser nicht ausdrücken könnte, weshalb wir sie hier abdrucken wollen:

"Selten genug passiert es, dass man in der Flut der Neu – Veröffentlichungen einen Musiker entdeckt, der einen nicht nur aufmerken lässt sondern sofort sprachlos macht. Ihm einen Wunderkind – Mythos anzudichten, würde seine Fähigkeiten nicht ausreichend beschreiben, denn es ist neben einer frappierenden Musikalität vor allen auch eine seltene Universalität, mit der der 20jährige Augsburger Violinist besticht. Egal, ob Violinkonzerte von Bach oder Glasunov, Sarasates „Zigeunerweisen“, Wienerisches von Kreisler oder Jazzstandards wie „Tune Up“ von Miles Davis, Sandro Roy bewegt sich auf jedem Parkett nicht nur souverän, nein, er schafft etwas Eigenes aus den Vorlagen.

Für Anerkennung seines Live-Spiels werden kompetente Kommentatoren und das Publikum in Windeseile sorgen, wenn er sich mit seinem Debut-Album „Where I Come From“ auf die Konzertbühnen begibt, zunächst gilt es Fakten festzuhalten: Einer Augsburger Musikerfamilie entstammend, bekommt er mit sieben Jahren seinen ersten Geigenunterricht. Mit 13 wird er Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“, es folgen Meisterkurse in Salzburg, Bern, Lichtenberg, klassischer Unterricht in München, Auftritte mit Orchestern dort und in Augsburg, 2011 Kunstförder-Sonderpreisträger der Stadt Augsburg. Die Vielseitigkeit seiner künstlerischen Entwicklung, nun erstmalig auf dem Debutalbum umfassend dokumentiert, macht ihn zu einem Künstler für Konzertsaal, Festivalbühne und Jazzclub. Respekt und Liebe zu musikalischen Traditionen vermischen sich dabei mit der Fähigkeit, diese mit neuem Leben zu erfüllen. Das Jazz Podium lobt dabei ausdrücklich „sein erstaunliches Ausdrucksspektrum und die ebenso große, emotionale Kraft, die nie den Verlockungen einer pseudo-romantischen Attitüde im Geigenspiel erliegt, sondern immer in gutem Abstand an der Sentimentalität vorbeispielt.“

„Where I Come From“ widmet sich zu zwei Dritteln der Verschmelzung von europäischem Gypsy Swing und amerikanischem Jazz, aber auch einem breiten Stilspektrum von ungarischem Czardas bis zum brasilianischen Bossa. „A Child Is Born“, „Limehouse Blues“ oder „Someday My Prince Will Come“ gehören ebenso wie die Eigenkomposition “J.L. Swing” zu diesen Quartetteinspielungen mit Paulo Morello (Gitarre), Sascha Köhler-Reinhardt (Gitarre) und Joel Lochner (Kontrabass). Jobims „Triste“ oder Mancinis „Two For The Road“ erhalten Verstärkung durch den Pianisten Jermaine Landsberger, auf „My Favourite Gique“ gibt es ein Wiederhören mit dem Vibrafonisten Wolfgang Lackerschmid. Zu guter Letzt beschließen vier kammermusikalische Duo-Preziosen mit dem Pianisten Jerome Weiss ( Sarasate, Kreisler, Kroll und Michel Legrand) die Achterbahnfahrt durch den Kosmos der Violine. Allem gemein ist dabei die Authentizität und Unbekümmertheit, mit der Sandro Roy die unterschiedlichen Vorlagen zu seinem eigenen Repertoire macht."

Wir wünschen Sandro viel Erfolg für seine Zukunft!
Unser Tipp des Monats: unbedingt hörenswert *****

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