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Csárdás

Im Volksmund wird der „Csárdás“ (die Musik der ungarischen Zigeuner) fälschlicherweise auch einfach oft als
„Zigeuner-Musik“ bezeichnet.

Aber der Csárdás (auch Czárdás, Aussprache: „Tschardasch“, ung. csárda für “Wirtshaus, Dorfschenke“) ist eigent-lich der ungarische Nationaltanz. Einem langsamen, pathetischen Kreistanz der Männer im 2-Viertel-Takt („lassú“) in Moll folgt der wilde, sich steigernde gerade-taktige Haupttanz der Paare in Dur („friss“).

Über den Ursprung dieses Tanzes gibt es unterschiedliche Meinungen: einige sehen dessen Herkunft in einem alten Heiduckentanz. Andere weisen auf die Verbindung mit dem ungarischen „Verbunkos“ (also abgeleitet von „(An-)werben, Werbung“) hin, einem Tanz, mit dem im 18. Jahrhundert viele Zigeunerkapellen Soldaten für die damalige habsburgische Armee anwarben.

Bis heute wird „Csárdás“ vor allem als eine Art Volksmusik von vielen ungarischen Zigeunerensembles gespielt. „Csárdás“ hat jedoch auch in die Kunstmusik (hauptsächlich durch Franz Liszt) Eingang gefunden. Liszt komponierte einige Csárdás für Klavier, am bekanntesten ist wahrscheinlich sein „Csárdás macabre“.

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