How to improvise
How to improvise – Einige Gedanken über Improvisation (1/3)

Improvisation ist ein weites Feld welches Musiker von Anbeginn der Musikentwicklung an in unterschiedlichster Weise bestellen. Django Reinhardt war ein Meister dieses Fachs.
Aber wie funktioniert Improvisation eigentlich?
Es gibt Improvisation mit Start- und Endpunkten, tonale und modale Ansätze der Improvisation, Improvisation basierend auf Skalen und Arpeggien oder Improvisation schlicht als wilde, ungestüme Ansammlung von herausgekitzelten Tönen.
Welchen Weg man als Musiker auch immer verfolgt, so sollte Improvisation jedoch immer ein Ziel vor Augen haben: den Ausdruck dessen zu übermitteln was ein Musiker dem Zuhörer zu sagen, mitzuteilen hat. Ist keine Mitteilung da, kein Inhalt dessen was “herüber gebracht werden soll” dann degradiert Improvisation zu einer Ansammlung von Tönen die irgendwie daher kommen aber den Zuhörer kalt lassen.
“It don´t mean a thing if it ain´t got that swing” – diese goldene Musikerregel hat schon Duke Ellington ausgegeben und er hatte recht.
Das gilt nämlich für jede Art von Musik, nicht nur für Swing oder Jazz. Egal welchen Musikstil man spielt, wenn Musik keine Aussage hat, keinen Inhalt, keine Seele dann ist sie tot und kalt, unpersönlich und – letztlich langweilig.

Man kann also technisch noch so ausgereift spielen können, die unglaublichsten Läufe in 3 Sekunden in einem Tempo vom 400 BPM auf dem Instrument präsentieren – wenn es keine Seele hat bedeutet es – nichts!
Einen anderen Musiker (z.B. ein musikalisches Vorbild oder Idol) zu kopieren ist sicher nicht verboten, sondern gehört im Gegenteil zur einfachsten Art und Weise wie Musiker voneinander lernen. Das haben fast alle grossen Musiker auch getan und es ist eine richtige und wichtige Phase in der Entwicklung eines jeden Musikers.
Allerdings sollte dann irgendwann eine neue Phase einsetzen in der das was man (z.B. technisch) von seinem Vorbild gelernt hat in eigenes Spiel und eigene Ideen umgewandelt wird.
(How to Improvise – Gedanken zur Improvisation by Bertino Rodmann ©2013)
So gibt es vier wichtige Phasen in der Entwicklung eines Musikers wie es Jazzlegende Clarke Terry schon 1954 sagte:
Imitate, Assimilate, Create, Innovate –
Nachmachen, Übernehmen, Erschaffem und Erneuern
Mehr lesen -> How to improvise ->
How to Improvise (2/3)
How to improvise (3/3)
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Gypsy-Jazz bzw. Jazz-Manouche ist der erste in Europa entstandene Jazzstil.
Seine Einflüsse kommen aus dem französischen Musette-Walzer, dem ungarischen Çsardas oder dem spanischen Flamenco, sowie der Sinti-Musik selbst, die von den Sinti-Musikern in Swing-Phrasierung interpretiert wurde.
Ziel des Buches: Nicht nur eine umfassende Gitarrenschule für Gypsy-Jazz Gitarre zu verfassen, die die rhythmischen und solistischen Aspekte der Gypsyjazz Gitarren-Spielweise vermittelt, sondern auch den Respekt gegenüber der uralten Tradition der Sinti.
Inhalt Teil 1: Rhythm Guitar: Comping, La Pompe-Rhythmus, Dead Notes, Gypsychords, Voicings, Blues-Kadenz, Chord Substitution
Inhalt Teil 2: Solo Guitar: Reststroke Picking, Arpeggio Picking, Sweptstroke Picking, Skalen, Arpeggien, Solo Licks
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